Es war ein extrem intensives Jahr voll voller Höhen und Tiefen, doch der erfolgreiche Abend mit den Journalisten und den emotionalen Reaktionen von freudig bis ängstlich lächelnd entschädigten für alles.

Yves.

Integration und Absicherung Fahrerassistenzsysteme.

Testimonial Yves

GET TO KNOW YVES.

Mein Name ist Yves und ich bin bei BMW aktuell in einem Team, welches sich um die Integration und Absicherung der Fahrerassistenzsysteme kümmert. Bei jeder Softwareabgabe von unseren Entwicklungsteams spielen wir die Dateien auf unsere Prüfplätze oder Fahrzeuge und testen sie intensiv. Damit stellen wir sicher, dass die Steuergeräte richtig miteinander kommunizieren und sich letztendlich die Systeme wie geplant verhalten. Vor allem die abwechslungsreiche Arbeit schätze ich sehr – von den einfachen Parkunterstützungen bis hin zum hochautomatisierten Fahren ist alles an Komplexität und Varianz an Funktionen mit dabei. Zudem prüfen wir auch sämtliche Fahrzeuge – vom Mini über den BMW 3er bis hin zum BMW X7, jede Art von Fahrzeug wird getestet.

Mein erster Kontakt zu BMW kam über ein Praktikum während meines Maschinenbaustudiums an der ETH Zürich zu Stande. 2009 konnte ich im Rahmen eines Praktikums in der Gesamtfahrzeugerprobung mitarbeiten und dort erste Erfahrungen sammeln. Bei meinen Betreuern und meinem Chef habe ich einen sehr guten Eindruck hinterlassen, sodass sie mich für das Förderungsprogramm Fastlane von BMW empfohlen haben. Nach dem erfolgreichen Assessment Tag und der Aufnahme ins Programm begleitete mich das Unternehmen dann auch während meines Masterstudiengangs in Autonome Systeme und Robotik an der ETH Zürich mit diversen Weiterbildungen und einem regen Austausch.

Danach ging alles relativ schnell, noch vor der Abgabe der Masterarbeit unterschrieb ich 2011 meinen Arbeitsvertrag für eine Festanstellung und begann in der Forschungsabteilung fürs hochautomatisierte Fahren. In den knapp 5 Jahren bei der Forschung durfte ich an unterschiedlichsten Projekten mitarbeiten – von einem Ein-Mann-Software Projekt bis zu ganzen Fahrzeugprojekten. Absolutes Highlight in meiner beruflichen Laufbahn war und ist bis heute das Projekt „Z33 – autonomes Driften auf der Rennstrecke“. Zusammen mit zwei weiteren Ingenieuren und einem Werkstattteam bauten wir 2013 – in knapp einem Jahr – zwei Fahrzeuge um und entwickelten eine Funktion, welche auf der Rennstrecke nicht nur autonom fahren, sondern auch kontrolliert driften konnte. Während der CES 2014 stellten wir dann die Protoypen in Las Vegas den Journalisten und der Weltöffentlichkeit vor. Es war ein extrem intensives Jahr voller Höhen und Tiefen, doch der erfolgreiche Abend mit den Journalisten und den emotionalen Reaktionen von freudig bis ängstlich lächelnd entschädigten für alles.

Nach den 5 Jahren in der Forschung wechselte ich dann in den Bereich der Serienentwicklung, genauer gesagt zur Integration und Absicherung. Erst für zwei Jahre in den Bereich der Fahrwerkregelsysteme und danach, seit 2018, direkt ins Team für die Fahrerassistenz. Das hochautomatisierte Fahren hat mich bis jetzt von Anfang an in meiner beruflichen Laufbahn begleitet und ich freue mich riesig darauf, es schon bald auf der Straße zu sehen.